Der Charm von Alt Wien

Schönlaterngasse

Die Schönlaterngasse ist eine berühmte, kleine, verwinkelte Gasse in der Wiener Innenstadt...

Der Basilisk

Im Jahre 1212 wollte die Magd eines Bäckers in der Schönlaterngasse...

Das Restaurant

Das Restaurant Zum Basilisk befindet sich in einem Sagen umwogenen Bürgerhaus...

Seit 1212


Basilis

Basilisk

Basilisk Das Restaurant Zum Basilisk

Das Restaurant Zum Basilisk befindet sich in einem Sagen umwogenen Bürgerhaus in der idyllischen Schönlaterngasse im 1. Bezirk Wiens und bietet österreichische und Wiener Hausmannskost. Das Restaurant wurde nach dem Drachen Basilisk benannt, der Anno Domini 1212 in einem Brunnen in der Nähe des Restaurants lebte. Aus Boshaftigkeit tötete das Ungetier viele Menschen. Allerdings zersprang der Basilisk vor lauter Schreck über sein eigenes Aussehen nach einem Blick in den Spiegel.

Heute bietet das typische Wiener Beisl Spezialitäten wie zum Beispiel Tafelspitz, Zwiebelrostbraten, Gulasch oder Palatschinken aus Omas Rezeptbuch.

Neben den Gerichten von der Speisekarte können Gäste auch zwischen dem Wochenangebot mit saisonalen Spezialitäten und Tagestellern wählen. Eine große Auswahl an nationalen sowie internationalen Weinspezialitäten rundet das Angebot des Lokals ab.

Die Einrichtung des Wirtshauses ist rustikal, mit viel Holz, Bleiglas, edlen Metallen und figuralem Schmuck. Das optische Highlight des Restaurants Zum Basilisk ist der holzgeschnitzte Tresen. Für private Veranstaltungen und Feste bietet das Wirtshaus außerdem extra Räumlichkeiten für bis zu 30 Personen.


Schönlaterngasse Wien


Fotos


Spezialitäten des Hauses

„Basilisken Pfandl“

Schweinefilet stücke mit feuriger ungarischer Tomaten-Paprika Sauce und knuspringen Bratkartoffeln in der Pfanne serviert.

Die Wiener Melange

Die Wiener Melange (kurz: Melange) ist eine österreichische Kaffeespezialität.Melange (frz. mélange „Mischung“).

Sehr freundlich und schöne Atmosphäre

Sehr guter Service, schöne Atmosphäre und
tolle Ambient.


Basilisk Mythologie


Andere über uns

KONTAKT

Fragen und Tischreservierung

Schönlaterngasse 3
1010 Wien,
Österreich.

Tel. 01 5133123
Mail. julka.fisher@hotmail.com

Für Tischreservierungen ab 3 Personen, Gratis Sekt.



FRAGEN UND TISCHRESERVIERUNG

Der Basilisk in der Schönlaterngasse

Schönalterngasse Breifmarke Im Jahre 1212 wollte die Magd eines Bäckers in der Schönlaterngasse zu Wien im Hausbrunnen Wasser schöpfen. Doch wie erschrak sie, als sie im Brunnen etwas Seltsames glitzern sah, das einen gräßlichen Gestank von sich gab. Ein Bäckergeselle, der keine Furcht kannte, ließ sich an einem Seil in den Brunnen hinabgleiten, mußte aber, da er zu schreien anfing, sofort hinaufgezogen werden. Als der zu Tode erschrockene Geselle wieder zu sich kam, erzählte er, im Brunnen ein gräßliches Tier gesehen zu haben, das die Gestalt eines Hahnes mit einem vielzackigen Schuppenschweif, plumpen Füßen und glühenden Augen hatte und auf dem Kopfe ein Krönlein trug. Ein Weltweiser der Stadt wurde zu Rate gezogen, und er erklärte, daß das gräßliche Tier ein Basilisk sei, das aus dem Ei eines Hahnes entsteht, das eine Kröte ausgebrütet hat. Sein Hauch sei giftig: Der Weise gab den Auftrag, das Tier mit einem Spiegel, den man ihm vorhalten solle, zu töten. Denn erblickt der Basilisk sein eigenes Abbild, so ist er von seiner Scheußlichkeit so entsetzt, daß er vor Wut und Ingrimm zerplatzt. Als man darauf dem Basilisken einen Spiegel vorhielt, brüllte er laut auf und verstummte. Dann warf man Steine und Erde in den Brunnen und hatte seitdem Ruhe. In Erinnerung an dieses seltsame Ereignis ließ ein späterer Besitzer des Hauses einen steinernen Basilisken an der Stirnwand anbringen, der noch heute zu sehen ist...

Quelle: Mailly, Anton von, Niederösterreichische Sagen, Leipzig/Gohlis 1926, S. 27 Calliano, Carl, Niederösterreichischer Sagenschatz, Wien 1926 - 1936, Bd. 5, 1936, S. 23 f. Realis (=Gerhard Cockelberghe-Duetzele), Geschichten, Sagen und Merkwürdigkeiten aus Wiens Vorzeit, Wien 1846, S. 153 f.

Foto: WikipediaWieterlesen

Die Schönlaterngasse

Schönalterngasse BreifmarkeDie Schönlaterngasse ist eine berühmte, kleine, verwinkelte Gasse in der Wiener Innenstadt. Da die Straße am Heiligenkreuzer Hof (Schönlaterngasse Nr. 5) vorbeiführt, hieß sie im Mittelalter Straße der Herren von Heiligenkreuz, später Gäßlein als man zum Heiligenkreuzerhof geht, Gasse niederhalb Heiligenkreuzerhof und Gässel beim Heiligenkreuzerhof. Ab dem 17. Jahrhundert war der Name Zur schönen Latern gebräuchlich, wobei aber bis 1776 der Beginn der Gasse noch Heiligenkreuzergässl hieß. Seit 1780 lautet der Name Schönlaterngasse. Die Verbauung geht bis in das Hochmittelalter zurück, die meisten Fassaden stammen aus der Barockzeit. Die Gasse reichte ursprünglich nur etwa bis zur heutigen Jesuitenkirche, da der Rest bis zur Postgasse Teil einer Quergasse war, die zur Wollzeile führte. Dieses Gäßchen Gegenüber der Hohen Schul verschwand aber 1624, als die Jesuiten hier die Kirche und ein vergrößertes Universitätsgebäude errichten ließen. Benannt ist die Schönlaterngasse nach dem ehemaligen Hausschild „Zur schönen Laterne“ auf Nr. 6, an dem eine Laterne angebracht ist. Das Original der Laterne befindet sich im Wien Museum, heute findet sich in der Gasse selbst nur noch eine Kopie, die 1971 von Otto Schmirler angefertigt wurde. Das berühmteste Haus der Schönlaterngasse ist das Basiliskenhaus (Nr. 7). Eine bekannte Wiener Sage erzählt, dass im Hausbrunnen des Hauses im Jahre 1212 ein Basilisk hauste. Ein Bäckerbub bemerkte das Ungeheuer und wollte es vor einer angesammelten Menschenmenge beseitigen. Der Junge stieg mit einem Spiegel in den Brunnen herab. Man hatte ihn vorher gewarnt, dass der Blick eines Basilisken ein Lebewesen in Stein verwandelt. Unten angekommen hielt der Bub dem Basilisken den Spiegel vors Gesicht, worauf dieser zu Stein wurde. Heute zeigt ein Fresko an der Hausmauer des Hauses die Heldentaten des Jungen. Die dazugehörige Inschrift wurde erst 1932 nach dem Originaltext von 1577 angefertigt. Im Haus Nr. 9, das aus dem 16. Jahrhundert stammt und 1799 von Peter Mollner umgestaltet wurde, befindet sich heute der Kunstverein Alte Schmiede. Hier kann man noch eine alte Schmiedewerkstätte mit Originalwerkzeugen besichtigen. Das Haus Nr. 11 ist der Anfang des 18. Jahrhunderts errichtete Alte Jesuitenhof. Zurzeit haben insgesamt vier verschiedene gültige österreichische Freimarken sowie eine Silbergedenkmünze zu 10 Euro (2009) die Schönlaterngasse zum Motiv.

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